Features im Radio

Features

Dienstag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

50 Jahre Computerspiele Pong, Pac-Man und Co. Grace Murray Hopper Computerpionierin und Navy-Admiralin Das Kalenderblatt 29.11.1596 Student David Lipsius schließt Pakt mit dem Teufel Von Simon Demmelhuber . 50 Jahre Computerspiele - Pong, Pac-Man und Co Autor: Christian Schiffer / Regie: Christiane Klenz Grace Murray Hopper - Computerpionierin und Navy-Admiralin Autor: Markus Mähner / Regie: Rainer Schaller Grace Murray Hopper war ihrer Zeit voraus. Als sie sich für eine Laufbahn als Informatikerin bei der US Navy entschied, schienen dies zwei Unmöglichkeiten in einer Tätigkeit zu sein. Denn die Computertechnologie steckte noch in den Kinderschuhen, der Begriff "Informatik" war noch gar nicht geboren. Und die Navy war eigentlich ausschließlich Männern vorbehalten. Doch mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg wurden ausnahmsweise auch Frauen zugelassen - die allerdings nach dem Krieg sofort wieder aus dem Militär austreten mussten. Bei Grace Hopper war dies anders: Sie wurde als Computerpionierin für die Navy so unentbehrlich, dass sie bis zum hohen Alter von 80 Jahren für die Marine tätig war und sogar den Rang eines Konteradmirals erreichte. Die Liste ihrer Auszeichnungen ist lang: Von der Ehrenmitgliedschaft in der "British Computer Society" bis zur "National Medal of Technology", der höchsten Technologie-Auszeichnung, die die Vereinigten Staaten zu vergeben haben. 1969 wurde sie sogar - kein Witz! - zum "Mann des Jahres" gewählt. Schon zu Lebzeiten zur Legende geworden, ist sie inzwischen aber das Paradebeispiel für eine erfolgreiche und einflussreiche Frau in der Geschichte der Informatik. Erstsendung 7. Dezember 2020 Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

Dienstag 13:34 Uhr WDR5

Neugier genügt - Das Feature

Social Freezing - Eizellen auf Eis

Dienstag 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Münchner Salons Künstlerische Geselligkeit Der Konvivialismus Neue Konzepte des Zusammenlebens Das Kalenderblatt 29.11.1596 Student David Lipsius schließt Pakt mit dem Teufel Von Simon Demmelhuber . Münchner Salons - künstlerische Geselligkeit Autorin: Astrid Mayerle / Regie: Martin Trauner Ein Ort jenseits des geschäftigen Treibens und der alltäglichen Gedanken: diese Idee steckte hinter dem bürgerlichen Salon des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Philosoph Friedrich Schleiermacher, der den literarischen Salons der Schriftstellerin Henriette Herz in Berlin besucht hatte, entwarf sogar eine Theorie der zweckfreien Geselligkeit, in der Gespräch, Anregung und Bildung eng miteinander verbunden sind. Auch in München fanden KünstlerInnen, SchriftstellerInnen und interessierte Bürger Gefallen an dieser Idee. Sie richteten regelmäßige Treffen mit Lesungen, Konzerten und kurzen Vorträgen aus. Ein besonders engagiertes Ehepaar waren Hanna und Karl Wolfskehl. In ihrem Schwabinger Salon fanden sich manchmal vierzig bis fünfzig Gäste ein. Der Kreis war bekannt für die besonderen Aufritte des exzentrischen Lyrikers Stefan George, mit dem sich das Ehepaar angefreundet hatte und der meist gleich mehrere Wochen in München blieb, wenn er schon mal hier war. Astrid Mayerle stellt in ihrem Feature Rituale der Geselligkeit in Münchner Salons vor. Der Konvivialismus - neue Konzepte des Zusammenlebens Autorin: Daniela Remus / Regie: Christiane Klenz Das Ende von Krieg und Gewalt, Kooperation statt Konkurrenz und ein maßvoller Umgang mit den Ressourcen der Erde. Das sind, zugespitzt formuliert, die Ziele der Konvivialisten. Unter diesem Namen haben sich französische Intellektuelle zusammengetan und ein Manifest geschrieben: "Das konvivialistische Manifest". Darin appellieren sie an die Menschen, anders miteinander zu leben. Nämlich friedlich, tolerant, und weniger egoistisch. Deshalb der Namen Konvivialisten, aus dem lateinischen "convivere", zusammenleben. Die Konvivialisten greifen auf Ideen zurück, die schon lange bekannt sind: Ob Friedfertigkeit, Zusammenarbeit, Toleranz, Kooperation, Verzicht oder globale Gerechtigkeit. Aber sie sehen diese Werte durch den weltweiten Siegeszug des kapitalistischen Systems gefährdet. Sie wollen mit dem Manifest aufrütteln und eine neue, positive Vision des Zusammenlebens skizzieren. Aber was ist dieser Appell wert? Wie kooperativ sind Menschen, wenn sie selber dafür etwas abgeben sollen? Wie realistisch ist das theoretische Konzept für die Praxis? Erstsendung 3. April 2019 Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Andrea Bräu

Dienstag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Notfall Feuerwehr Warum eine Institution sich erneuern muss Von Christiane Seiler und Charly Kowalczyk Regie: Christiane Seiler Produktion: WDR/Deutschlandfunk/SR 2022 Sexistisch, homophob und rassistisch. So lauten Vorwürfe, mit denen sich professionelle Brandbekämpfer an mehreren Orten Deutschlands konfrontiert sehen. Die Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass Rettungs- und Löschdienste reibungslos funktionieren. Zu Recht genießt die Feuerwehr hohes Ansehen in der Bevölkerung. Doch seit einigen Jahren häufen sich Berichte über Brandherde im eigenen Haus. 2019 beklagte der damalige Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, rechtsnationale Tendenzen in verschiedenen Bereichen der Feuerwehr - und trat zurück. 2020 wurden rassistische, sexistische und homophobe Chat-Protokolle in Bremen und Düsseldorf öffentlich. Es stellt sich die Frage: Was ist los bei der Berufsfeuerwehr? Sind diese Skandale nur Einzelfälle oder betreffen sie den Kern der Institution? Notfall Feuerwehr

Dienstag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Vom Problem zur Herausforderung! Coaching in allen Lebenslagen Von Thilo Schmidt Ohne offizielle Qualifizierung dürfen auch Sie sich "Hundecoach" oder "psychologische Beraterin" nennen und für Ihre Beratung hohe Honorare verlangen. Guter Rat kann nie schaden: bei Liebeskummer und Seelenschmerz, in Finanzdingen, bei der Berufswahl, beim Fitnesstraining oder wenn der Hund nicht gehorcht. - "Wer ist denn da für die Beratung zuständig?!", fragen wir schnell, wenn eine Politikerin oder ein Politiker unangenehm auffällt. Nur: Berater darf sich jeder nennen. Auch Trainerin oder Coachin sind keine geschützten Berufsbezeichnungen. Das Feature blickt in eine Welt der Ratschläge, Risiken und Nebenwirkungen.

Dienstag 20:00 Uhr NDR kultur

Feature

Die Maskierten Ein Hörstück für Maus und Mensch Von Caren Jeß NDR/HMTMH 2022 Ein Schuh in einer Ausstellung. Ein Schuh, der es zu etwas gebracht hat. Es ist der Hausschuh eines weltberühmten Komponisten. Und er ist der absolute Hingucker im Museum. Das finden zumindest die Fünf, die ihn betrachten und planen, ihn aus seinem Glaskasten zu befreien. Die Fünf stellen sich als maskierte Mäuse vor. Aber sind sie wirklich Mäuse? Wieso können sie sprechen? Und wieso tragen sie Masken, wenn das im Hörfunk doch überhaupt keinen Sinn macht? Gemeinsam erforschen sieben Schauspielstudierende Fragen rund um Masken, Spiel und Wirklichkeit. Download unter ndr.de/radiokunst, in der NDR Feature Box und in der ARD Audiothek. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Feature

Dienstag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Irre Gärten Ein Trip durch reale und irreale (Borges-)Labyrinthe in Venedig Von Andra Joeckle Regie: Beate Becker Mit: Veronika Bachfischer, Michael Hanemann, Rosario Bona, Ingo Kottkamp und Andra Joeckle Ton: Hermann Leppich Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022 Länge: 53"47 (Ursendung) Die Geschichtenwelten des Schriftstellers Jorge Luis Borges verzweigen sich ins Unübersehbare. Im venezianischen Labirinto Borges kann man sie erlaufen. Für unsere Autorin wird sogar die ganze Stadt Venedig zum Schauplatz labyrinthischen Denkens. Der argentinische Autor Jorge Luis Borges kultivierte wie kein zweiter Schriftsteller die Denkfigur des Labyrinths. Angeregt durch Borges" Erzählung "Der Garten der Pfade, die sich verzweigen" - in der Buch und Labyrinth eins sind - entwarf Randoll Coate ein Labyrinth in Form eines offenen Buchs. Auf der Insel San Giorgio Maggiore in Venedig steht es real. Es birgt Hinweise auf den Autormagier - etwa Sanduhr, Blindenstock oder Tiger: Innehaltepunkte, an denen die Autorin um die Ecke biegt und hineingerät in die geistesabenteuerlichen und gefährlichen Labyrinthe von Borges. Eine Gästeführerin, ein Audioguide und eine improvisierte Selbstführung durchs Labirinto Borges polen die Autorin so vertrackt aufs Labyrinthische, dass sie sich stracks nach ihrem Labyrinthgang verirrungslustig durch Venedigs wirre Gässchen treiben lässt, geleitet von ihrem Ohr - und gelockt zum sirenischen Gesang eines ukrainischen Mädchens, zu Piazzolla und einer gebürtigen Venezianerin abseits der Touristenströme im Venedig der Biennale. Wer dieses Feature mit seinem Ohr betritt, gerät in irrwitzige Schachtelsätze oder Gedankengänge, die in Sackgassen enden. Palindrome wie "Nie solo sein!" werden so zu verwunschenen Sprachwegen. Lust auf Labyrinthe bekommen? Dann lassen Sie sich labyrinthisieren! Andra Joeckle, 1967 in Freiburg geboren, studierte Deutsche Philologie in München und Paris. Sie lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Feature "Krakau mit Händen und Füßen" (DKultur 2009) gewann den deutsch-polnischen Journalistenpreis. Sie war Stadtschreiberin in Hermannstadt, Rumänien. Ihr jüngstes Prosawerk "Novembertango" erschien 2017; es entstand nach dem Hörspiel "Das Tangotier" (DKultur 2014). 2017 produzierte Deutschlandfunk Kultur ihr Hörspiel "Die Zecke", 2018 ihr Feature über die griechische Schriftstellerin Amanda Michalopoulou, "Der Blick des Dichters saugt die Welt auf und verändert sie". Mit Jorge Luis Borges durchs Labyrinth Irre Gärten

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